KÄMPFERINNEN* — Frauen, Widerstand und Erinnerung in transnationaler Perspektive
10. Oktober 2026, ab 14 Uhr
Kapelle99, Boxhagener Straße 99, Berlin-Friedrichshain
Wie erinnern wir? Wer erzählt Geschichte und aus welcher Perspektive? Wofür kämpfen wir heute?
Die Konferenz KÄMPFERINNEN* fragt nach unterschiedlichen Formen weiblichen Kampfes und weiblicher Handlungsmacht — von Frauen im Widerstand während des Zweiten Weltkriegs bis zu zeitgenössischen künstlerischen und aktivistischen Praktiken.
Begleitend zur Konferenz: Ausstellung KÄMPFERINNEN. Polnische Frauen im Widerstand.
Eintritt frei. Anmeldung erforderlich, Platzzahl begrenzt.
ANMELDUNG: https://forms.gle/veRUCGjsvrmFEDN5A
Programm
(Programm vorläufig, Änderungen vorbehalten)
14:00 Uhr Eröffnung und Keynote-Vortrag
Anna Krenz — Polnische Frauen im Berliner Widerstand. Zwischen Geschichte und Unsichtbarkeit
14:45 Uhr Panel I — Geschichte: Formen des Kampfes von Frauen
Historische Perspektiven auf die Erfahrungen von Frauen, mit besonderem Augenmerk auf die vielfältigen Formen von Kampf und Widerstand sowie die Spannungen zwischen Alltag und Heroisierung. Polnische und deutsche Perspektiven.
Panelistinnen:
Dr. Iwona Dadej, Historikerin
Susanne Schade, Gedenkstätte Deutscher Widerstand
15:45 Uhr Pause
16:00 Uhr Panel II — Erinnerung und das Recht, Geschichte zu erzählen
Zeitgenössische Erinnerungskultur, ihre Hierarchien und Ausschlüsse, einschließlich neokolonialer Mechanismen, die bestimmen, welche Erfahrungen Eingang in kollektive Narrative finden und welche gelöscht werden. Fragen der Repräsentation und die Möglichkeit, vielfältigere historische Erzählungen zu schaffen.
Panelist:innen:
Dr. Jadwiga Kamola, Historikerin, Kuratorin, Autorin
Dr. Jessica Bock, Historikerin, Autorin
17:00 Uhr Pause
17:15 Uhr Panel III — Kunst, Aktivismus und zeitgenössische Kämpferinnen
Die Rolle von Kunst und kulturellen Praktiken als Werkzeuge der Erinnerungsarbeit sowie als Formen zeitgenössischen Widerstands und Engagements. Zeitgenössische künstlerische und gesellschaftliche Praktiken von Frauen im öffentlichen Raum.
Panelistinnen:
Karolina Gembara, Künstlerin
Lia Dostlieva, Künstlerin
18:15 Uhr Abschlussdiskussion — Round Table
Mit Beteiligung der Panelist:innen und des Publikums.
19:00 Uhr Ausstellungseröffnung
KÄMPFERINNEN. Polnische Frauen im Widerstand
TEAM:
Anna Krenz — Projektleitung, Konzept, Gestaltung
Katarzyna Bittner — Organisation
KONTAKT: kaempferinnen2026@gmail.com
Programm und alle Infos: ambasadapolek.org/kaempferinnen/

Anfahrt
Kapelle99
Boxhagener Straße 99
10245 Berlin-Friedrichshain
U-Bahn:
U5 Samariterstraße
Straßenbahn:
M13 (Holteistraße)
21 (Wismarplatz/Holteistraße)
M10 (Frankfurter Tor or Warschauer Straße)
Der Veranstaltungsort ist etwa 5–15 Gehminuten von den nächstgelegenen Haltestellen entfernt.
Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms Zwischen Berlin und Warschau — 35 Jahre Nachbarschaft, das anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Berlin und Warschau sowie des Jahrestages des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft ausgerichtet wird. Konzipiert und umgesetzt vom Deutschen Polen-Institut, in Zusammenarbeit mit agitPolska, der Ambasada Polek, dem Berlin Institute of Health an der Charité, der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Berlin, der Europäischen Akademie Berlin, dem Gustav Seitz Museum sowie dem SprachCafé Polnisch. Das Projekt “Zwischen Berlin und Warschau – 35 Jahre Nachbarschaft” steht unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner. Gefördert von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.
Mehr: berlinwarszawa.eu
Partner: Pilecki Institut Berlin


